Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden im Jahr 2021 wieder öffentliche Mitgliederzusammenkünfte durchgeführt


  Sommerzusammenkunft am 04. Juli 2020


Wie in jeden Jahr fand unsere Sommerzusammenkunft im Café im Fort XII - der Konditorei Mund statt.

                  In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen berichtete unser Vorsitzender  Dr. Bernhard Mai über  "Neues aus der Festung".

                  An diesem Tag gab es auch weitere Auszeichnugen für langjährige und verdienstvolle Vereinsmitglieder.

 

Vor Ort konnten geehrt werden:

 

Christiane Mai - Gründungsmitglied des Vereins von 2007

 

Heinz Günter Plate (Fachberater für das Fort VI - speziell der Nutzung nach 1945 als Objekt der Zivilverteidigung)

 

und unser  ADMIN (C) Wolfgang Besecke,  der zwar nicht Mitglied im Verein ist, aber unsere Homepage ganz hervorragend betreut.

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Links die Reste des Fort XII, rechts im Hintergrund die 1988 errichtete Baracke, in der bis heute ein zur Sommersaison florierender Caféhausbetrieb unterhalten wird

Quelle: Staatsbibliothek Berlin, Sign. Kart. X 29085 -14HS
Einen Titel hat der Plan nicht, sieht man von der Bezeichnung Magdeburg ab. Als Autor weist sich Major Starcke aus, wohl ein bürgerlicher Offizier. Der Plan gehört zu mehreren zwischen 1680 und 1700 gefertigten Grundrissplänen. Er ist wie fast alle Magdeburger Festungspläne nach Westen („gewestet“) ausgerichtet. Der Große Kurfürst veranlasste den Ausbau Magdeburgs zu einer bastionierten Festung. Die Anfertigung mehrerer Festungspläne waren die Folge. Zusätzlich wurden Entwürfe zu einzelnen geplanten Werken angefertigt. Der vorliegende Plan zeigt zwar genau den Zustand von 1688, ist jedoch nicht so exakt wie andere zeitgleich entstandene Pläne gezeichnet. Vermutlich diente er lediglich zur Information. Es werden keine über den Elbverlauf, den Grundriss der Werke und dem Verlauf des Elbbrückenzuges hinausgehende Informationen gegeben. Angaben zum Stand des Baus der Zitadelle, die anderen Plänen zu entnehmen gewesen wären, fehlen. Die Turmschanze, als „H. Thurm Schantze“ bezeichnet, ist lediglich angedeutet. Sie befand sich 1688 in der Planung. Es fehlt das jahrzehntelang geschlossene und 1688 wieder geöffnete Hohepfortetor. Es wäre heute nahe der Ostseite der Kaserne Mark zu suchen. Bemerkenswert ist das „Zwiebelschalenprinzip“ der Stadtumwallung: innen die mittelalterliche Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen, davor der frühneuzeitliche Zwinger mit seinen in den Stadtgraben hinabreichenden Wehrtürmen, der Stadtgraben und die davor befindliche Erdumwallung.                                                                                                                                                                                          bm
Festungsplan von Magdeburg von 1688

Aus der Arbeit des Vorstandes

Die Hoffnung, dass die Corona-Pandemie bald vorüber sei und wieder das normale Vereinsleben aufgenommen werden kann, erfüllte sich nicht. Die Vorstandsarbeit wurde trotzdem planmäßig fortgesetzt. Mit der 112. Vorstandssitzung unter dem Datum 23. Oktober 2020 wurde der Versuch unternommen, diese schriftlich abzuwickeln. Die Inhalte der Tagesordnungspunkte wurden ausgearbeitet und im Umlaufverfahren versandt. Es blieb ein Versuch, denn der notwendige inhaltliche Diskurs der Vorstandsmitglieder musste nahezu unterbleiben. Mit der 113. Vorstandssitzung am 10. Februar 2021 wurde dazu übergangen, die Sitzungen als Video-Konferenz durchzuführen. Die Meinungsbildung wird dadurch erleichtert und schnelle Beschlussfassungen werden ermöglicht.  Jeweils alle Vorstandsmitglieder nehmen daran teil.
Foto: sas
Während der 113. Vorstandssitzung
Vorstandssitzung